Tag der offenen Tür in Biskirchen

300 Besucher bei der Feuerwehr

WNZ vom 08.10.2003

Leun-Biskirchen. (fm). Die Freiwillige Feuerwehr Biskirchen mit ihrer Vorsitzenden Brigitte Ambrosius-Rugia an der Spitze hatte zum "Tag der Feuerwehr" ans Gerätehaus in der Ortsmitte eingeladen. Wie schon in den Vorjahren war die Veranstaltung gut besucht: Rund 300 Besucher kamen, um sich über den Leistungsstand ihrer Wehr zu informieren, oder um ein paar gesellige Stunden bei der Wehr zu verbringen.

Die Wehr des Leuner Stadtteils hatte vor dem Gerätehaus am Sonntag ihren Fahrzeugpark aufgebaut, darunter ein Tanklöschfahrzeug, ein Tanklöschfahrzeug Wasser, einen Mannschaftstransporter sowie das große Löschfahrzeug der Stadt.

Für die Kinder waren "Fachfrauen" anwesend, die die kleinen Gäste fantasievoll schminkten. Der Spielmannszug sorgte unter der Leitung von Jürgen Flick mehrmals während des Tagesprogrammes, das um 10.30 Uhr begonnen hatte, für musikalische Unterhaltung.

Minigruppe soll gegründet werden

Gegen Mittag wies Feuerwehr-Vereinsvorsitzende Ambrosius-Rugia in einer Rede darauf hin, dass der Geräteraum vor der Veranstaltung gründlich neu gestrichen worden sei und dass die Wehr beabsichtige, eine Minifeuerwehr aus fünf- bis sechsjährigen Kindern zu gründen.

Der Feuerwehrverein Biskirchen spendet anlässlich des "Tags der Feuerwehr" in jedem Jahr einen Betrag für einen guten Zweck. In diesem Jahr überreichten Brigitte Ambrosius-Rugia und ihr Stellvertreter Egon Peusch 200 Euro an den zweiten Vorsitzenden der Organisation "Meditibet", Walter Staaden. Dieser bedankte sich im Namen der medizinischen Hilfsorganisation.

In dem vor drei Jahren gegründeten Verein seien 80 Ärzte und 40 bis 50 Krankenschwestern zusammengeschlossen, die für den Aufbau einer medizinischen Versorgung in der Nähe des Mount Everest arbeiteten, berichtete Staaden. Der Verein sei gegenwärtig dabei, eine kleine Klinik zu bauen und könne das Geld gut gebrauchen. Das Haus solle über die Wintermonate fertiggestellt werden. Ein Viertel der Kosten habe "Meditibet" durch Spenden aus der Stadt Leun decken können. Staaden nannte dies "überwältigend".

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